Bringt NaNo nano oder isses doch ganz nett?

Bringt NaNo nano oder isses doch ganz nett?

Seit 2012 verfolgt mich der ominöse Begriff des NaNoWriMo, kurz für National Novel Writing Month. Es handelt sich dabei um ein alljährliches Autoren-Ritual, bei dem Schriftsteller längst international versuchen, innerhalb des Monats November idealerweise einen kompletten Roman, mindestens aber 50.000 Wörter zu schreiben, was so grob 200 Buchseiten entspricht. Klar kannste NaNo schreiben … Ich fand diese Praxis, nachdem ich das erste Mal von ihr gehört hatte nicht so besonders sinnvoll, um es höflich auszudrücken. Quantität und Qualität und so…

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Novemberansichten 2016

Novemberansichten 2016

Sorry, kein Adventskalender. Hab irgendwie ganz verpeilt, dass schon der erste Dezember ist. Aber hey, wenigstens die Novemberansichten gibt’s heute noch – lieber spät als nie und eher … eh, qualitativ denn quantitativ. Phantastik und die Frage(n) der Religion Mythen dienten ursprünglich der Erklärung der Welt: ihrer Entstehung ebenso wie ihres Zustands. Auf diese Weise waren sie zwangsläufig mit Kultur und Religion verbunden, was für die meisten Völker ohnehin Hand in Hand geht. Nun ist es nicht sonderlich schwer, die…

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Früher war alles anders 5: „Spielende Götter“

Früher war alles anders 5: „Spielende Götter“

Auf die Idee zu „Früher war alles anders“ kam ich, als mir das Notizbuch zu „Spielende Götter“ beim Aufräumen begegnete und mir beim Durchblättern auffiel, wie viele Änderungen sich bis zur Endversion doch noch ergeben hatten, die ich gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt hatte. Insofern ist es wohl nur konsequent, jetzt mal ein paar Worte zu den Anfängen von „Spielende Götter“ zu verlieren – zumal es das Buch jetzt ja auch als Klappenbroschur gibt, es gerade aus dem…

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Top 7: Keltische Fantasy

Top 7: Keltische Fantasy

Es gibt Läden, bei denen man froh ist, dass es sie gibt, sich aber schon fragt, wie sie sich noch halten können. Scherenschleifereien zum Beispiel. Oder Kunstblumen-Läden. Oder Buchhandlungen für keltische Fantasy. Letzteres ist mir im Sommer im bretonischen Locronan mit der „Librairie Céltique“ begegnet. Gelegen in einem der Touri-Orte Finistères, bietet dieser bis zu den Dachbalken vollgestopfte Laden zwar auch einige Bildbände und Reiseführer zur Gegend, und wenn man lange genug sucht, findet man sogar etwas Irland-Reise- und Kelten-Fachliteratur….

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Oktoberansichten 2016

Oktoberansichten 2016

Es gab diesen Monat ein paar Artikel, über die zu diskutieren sich definitiv lohnen würde. Ich lasse es aber ausnahmsweise bleiben und erkläre den Oktober stattdessen zum Eventnachlese-Monat. Hmm, so ist das. Und ich sage euch – es wird persönlich. Es wird Schleichwerbung geben. Es wird sogar offensichtliche Werbung geben. Jo, ihr seid also gewarnt, ich wünsche euch viel Spaß und krasse Aha-Momente 😉 Allein unter Bloggern: Die Frankfurter Buchmesse Den Anfang macht der Klassiker unter den Mitte/Ende-Oktober-Buchevents, die Frankfurter…

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[Verlosung] Leaving Facebook – na ja, ein bisschen

[Verlosung] Leaving Facebook – na ja, ein bisschen

HerzlNach vielem Hin und Her, Umentscheidungen und imaginären Pro- und Kontralisten habe ich beschlossen, am 31. Oktober* nach exakt fünf Jahren meine Facebook-Fanpage zu schließen. Das ist Grund genug, vorher noch mal eine Verlosung zu starten (siehe unten). Aber erst erkläre ich mich: Der Teil, in dem ich erkläre, warum ich die Facebook-Fanpage lösche Die Gründe für diese bahnbrechende Entscheidung sind vielfältig. Teilweise hängen sie mit meinem Unbehagen gegenüber dem Unternehmen Facebook zusammen. Teilweise auch mit technischen Problemen, die in…

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Früher war alles anders 4: „Das Herz der Nacht“

Früher war alles anders 4: „Das Herz der Nacht“

Ich habe die „Harry Potter“-Bände immer besonders geliebt, wenn sie bei den Dursleys oder während des Schulalltags spielten. Es war viel unterhaltsamer, wenn sich die Geschichte zwischen „Verteidigung gegen die dunklen Künste“, Weihnachtsferien und Qudditch-Spielen abspielte, als wenn es am Ende darum ging, in Grotten nach Horkruxen zu suchen oder im Zaubereiministerium mit Gehirnen zu kämpfen.* Bei „Faeriewalker“ ging es mir ganz ähnlich. Wie viel spannender es war, mit Dana Avalon zu erkunden, als mitzuerleben, wie sie gegen Wasserhexen kämpfte…

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Septemberansichten 2016

Septemberansichten 2016

Fantasy, Science Fiction – sowas klingt doch total altbacken und abgenutzt. Schreibt außerdem jeder. Steampunk hat da schon mehr Style, aber seien wir ehrlich: Die Punkception hat ihre besten Zeiten auch hinter sich. Es ist an der Zeit für neue Genres oder wenigstens neue Begriffe. Manch einer geht dafür so weit, an alles ein „weird“ anzuhängen, andere bevorzugen das Spiel mit „-realism“. Gut, neu ist das auch nicht, selbst The New Weird hat seine Anfänge in den 1990er Jahren. Aber…

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#Autorenalltag und weitere Twipps für Schriftsteller

#Autorenalltag und weitere Twipps für Schriftsteller

Sie nutzen Twitter als Schriftsteller? Sehr schön. Dann habe ich 7 großartige Tipps für Sie, die Ihre Followeranzahl und Ihren Umsatz ums 10-fache steigern werden! Tipp 8: Verwenden Sie Fotos (P. S.: Der Mann trinkt keinen Tee, sondern Kaffee. Tiefschwarz wie seine Seele. Quelle: Pixabay) 1. Werben Sie für Ihre Bücher, so oft es geht Der letzte Tweet, in dem Sie für Ihre Neuerscheinung / Ihre Leserunde / den Amazondirektlink geworben haben, ist schon 2 Stunden her? Na, dann wird’s…

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Früher war alles anders 3: „Der Herr der Schwarzen Schatten“

Früher war alles anders 3: „Der Herr der Schwarzen Schatten“

„Drachenlanze“ und „Forgotten Realms“, „Das Rad der Zeit“ oder „Das Schwert der Wahrheit“: Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre mussten Fantasyreihen, die etwas auf sich hielten, ihre ultimative Epik unter Beweis stellen, indem sie es unter zehn Bänden gar nicht erst machten. Einer der deutschsprachigen Autoren, der in den letzten Jahren bewiesen hat, dass ausgedehnte Weltenfantasy aber auch heute nicht der Vergangenheit angehört, ist Cairiel Ari. Schon in seinem 2013 beim Weltenschmiede-Verlag erschienenen Debütroman „Die Winterchroniken von Heratia…

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