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Schlagwort: Rezension

7 Erkenntnisse über indische Science Fiction …

7 Erkenntnisse über indische Science Fiction …

… nach der Lektüre von Suparno Banerjees „Indian Science Fiction: Patterns, History and Hybridity“ Dass die Science-Fiction-Literatur in Indien einen hohen Stellenwert einnimmt, war mir an für sich bewusst – oder sagen wir, ich hatte eine dumpfe Ahnung dessen. Liest man sich durch international ausgerichtete Online-Magazine der speculative fiction, landet man immerhin schnell bei indischen Schreibenden, zumal viele von ihnen auf Englisch veröffentlichen. Mit der Mithila Review, mit der ich mal für eine Roundtable Discussion zusammengearbeitet und deren Hopepunk-Ausgabe ich…

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Ruhige Gegenwartsfantasy: „The Quiet is Loud“ von Samantha Garner

Ruhige Gegenwartsfantasy: „The Quiet is Loud“ von Samantha Garner

Eine Besprechung. Spoiler ahead. Die phantastische Literatur befindet sich seit einigen Jahren in einer Umbruchphase: Die Trends und tropes, die sich vor allem seit den 1980ern entwickelt haben, werden stärker hinterfragt, unterwandert und dekonstruiert. Die Suche nach neuen, potenziell progressiven Elementen betrifft aber nicht nur die Inhalte, sondern ebenso Storytelling und Stil. Das Hollywood-eske Schreiben, bei dem die Lesenden sofort in Actionszenen hineingeschmissen werden und in dessem Zuge show don’t tell zum globalen Mantra der Autorenschaft geworden ist, ist nicht…

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Rediscovering French Science Fiction …

Rediscovering French Science Fiction …

… in Literature, Film and Comics: From Cyrano to Barbarella. Eine Besprechung Sicher können die meisten Blogbesucher*innen mit „französischer Phantastik“ den einen oder anderen Namen oder Begriff verbinden: Métal Hurlant oder Michel Houellebecq, Mœbius oder „Das fünfte Element“, Pierre Boule oder das halbe Splitter-Verlagsprogramm. Daneben sorgen z. B. die ESFS Awards oder Online-Magazine dafür, dass man immer mal den einen oder anderen Namen aufschnappt. Trotzdem kann zumindest ich nicht von mir behaupten, einen Überblick über die Phantastikszene des Nachbarlandes zu…

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Zeitreisende Briefe, Romane als Zeitreisen

Zeitreisende Briefe, Romane als Zeitreisen

Über „Das also ist mein Leben“ von Stephen Chbosky, „Verlorene der Zeiten“ von Amal Eh-Mohtar und Max Gladstone … und noch ein paar andere Romane Ich habe in den letzten Wochen (u. a.) zwei sehr unterschiedliche Romane gelesen: Stephen Chboskys „Das also ist mein Leben“ sowie „Verlorene der Zeiten“ von Amal El-Mohtar und Max Gladstone. Das eine ist ein erstmals 1999 veröffentlichter Coming-of-Age-Roman, auch bekannt unter seinem Originaltitel „The Perks of Being a Wallflower“ oder seinem dt. Erstveröffentlichungstitel „Vielleicht lieber…

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7+7 Buchansichten 2022, Pt. 1

7+7 Buchansichten 2022, Pt. 1

2022 feiert sein Bergfest* und das heißt: Es ist Zeit für meinen Rückblick auf sieben in der ersten Jahreshälfte gelesene (und gehörte) Romane. Es war lesetechnisch ein gutes Halbjahr, bis auf „Willow“ würde ich alle konsumierten Romane im 4- und 5-Sterne-Bereich anordnen, wenn ich so ein System nutzen würde. Trotzdem brauche ich weiterhin lange zum Lesen und vor allem zum Hören; ich bin schon fasziniert davon, in manchem Monat zwei Titel „geschafft“ zu haben. Hier nun die Kurzbesprechungen in willkürlicher…

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Grimdark, so romantisch

Grimdark, so romantisch

– Wie ich versuche, auf Melissa Marrs „Untamed City“ klarzukommen. [Spoilerwarnung! Wenn ihr Melissa Marrs „Untamed City / Shadow World“ lesen und euch davon inhaltlich überraschen lassen wollt, rate ich euch, diesen Beitrag nicht zu lesen.Darüber hinaus Content Warnung, es geht im Buchkontext auch um die Themen Zwangsverheiratung und Vergewaltigung.] Wenn ich mir Bücher kaufe oder wünsche, tue ich das in aller Regel sehr bewusst. Ich gehe nur noch selten in den Buchladen und kaufe mir spontan etwas, sondern schaue…

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