Oh, diese Liminalität (Drama, Baby!)
Eine der Konstanten meines Studiums bestand darin, dass mir von verschiedenen Seiten meine baldige Arbeitslosigkeit prophezeit wurde.* 4,5 Jahre lang hat mir das meistens nur in sehr langen Nächten Kopfzerbrechen bereitet. Aber dann begegnete mir jener verhängnisvolle Kommentar in einem Campus-Ratgeber (sinngemäß wiedergegeben): „Als Geisteswissenschaftler sollte man als Werkstudent in einem Unternehmen arbeiten, wenn man den Sprung in die Arbeitswelt schaffen will […] Spätestens ab dem dritten Bachelor-Semester sollte man wissen, welches berufliche Ziel man anstrebt.“ Scheiße, was? Ich befand…