Buch, Benutzung und Beeinflussung (#buchpassion)

Buch, Benutzung und Beeinflussung (#buchpassion)

[Der nachfolgende Beitrag ist Teil der Aktion „Buchpassion“ der Bloggerin Janine von Kapri-zioes.de, die vom 9. bis 11. September 2016 stattfindet. Es geht dabei darum, ein „Bekenntnis“ zum Medium Buch zu verfassen. Teil dessen ist auch ein Twitter-Lesemarathon. Alle Informationen sowie die Teilnehmerliste findet ihr hier.] In den letzten Jahren hat meine Begeisterung für Bücher – insbesondere für Romane – ein wenig abgenommen. Ja, das klingt komisch, ist aber so. Nicht, dass ich es nicht immer noch schätzen würde, mich…

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Augustansichten 2016

Augustansichten 2016

Im August geschehen in der Phantastikszene klassischerweise drei Dinge: Leute erhalten Awards. Leute besuchen Cons. Und Leute machen Urlaub. Nun, einen Award habe ich leider nicht erhalten und ausnahmsweise auch mal keine Con besucht, dafür aber Urlaub gemacht. Super Sache, bedeutet allerdings auch, dass ich in der ersten Hälfte des Monats relativ betriebsblind war und diverse Artikel nur so aus der Ferne wahrgenommen habe. Kaum zurück habe ich dem Blog dafür aber einen neuen Anstrich gegönnt, wie ihr sehen könnt….

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Früher war alles anders 2: „Cajan“

Früher war alles anders 2: „Cajan“

Eine ungekrönte Königin, ein niederträchtiger Usurpator und ein Paladin, der durchaus weiß, wie herum man ein Schwert hält: Um diesen Ingredienzen noch etwas Neues zu entlocken und nicht nur in einen Haufen altgedienter Klischees zu verfallen, braucht es mehr als eine angenehme Schreibe. Es braucht glaubwürdige Figuren, frische Ideen und die Bereitschaft, Bekanntes nicht nur zu brechen, sondern auch zu variieren und gegebenenfalls mit einem Augenzwinkern zu zitieren. All das ist Tanja Rast mit „Cajan“ ziemlich gut gelungen, ihrem nach…

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Juliansichten 2016

Juliansichten 2016

Sind wir noch Träumer … Es ist im Moment schon seltsam mit den Phantastik-Autoren. Auf der einen Seite haftet ihnen immer noch dieses Infantile, Eskapistische an. Geklagt wird viel über die damit einhergehenden Vorurteile – auch Autorin Bianca M. Riescher („Mitternachtsrot“) kann ein Lied davon singen. Anstatt sich aber in Selbstmitleid und der üblichen Überhöhung des Phantastischen zu suhlen, leistet sie seit einigen Wochen Aufklärungsarbeit, indem sie nach und nach das Genre und dessen Schubladen erklärt. Ob das allzu viele…

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Früher war alles anders 1: „Der schwarze Garten“

Früher war alles anders 1: „Der schwarze Garten“

Vor ein paar Wochen ist mir beim Aufräumen das Notizbuch zu „Spielende Götter“ in die Hände gefallen. Beim Durchblättern ist mir bewusst geworden, wie viel sich während des Schreibprozesses noch verändert hat. Waaas, die beiden sollten mal was miteinander anfangen? Huch, wer war diese Figur und was habe ich mit ihr gemacht? Oh, der sollte sterben? Egal, wie detailliert man vorher plottet – ich denke, in den meisten Romanen ist es so, dass sich während des Schreibens und in den…

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Jesus, der Hipster von Jerusalem

Jesus, der Hipster von Jerusalem

Musicals genießen allgemeinhin den Ruf, ebenso massentauglich wie kitschig zu sein. Na schön, in Anbetracht des einen oder anderen Klassikers oder En-Suite-Kassenschlagers ist das vielleicht verständlich. Musicals, die cool sein und mehr als Herzschmerz in Zeiten des Dramas behandeln möchten, bezeichnen sich daher gerne als Rock Oper.* Ehe Andrew Lloyd Webber Bombast-Tragödien** für sich entdeckte, nahm er sich gemeinsam mit dem späteren Disney-Guy Tim Rice zweier recht eigenwilliger Bibel-Interpretationen aus diesem Genre an: Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat*** und…

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Top 7: Fantasybücher, die ich (fast) vergessen habe

Top 7: Fantasybücher, die ich (fast) vergessen habe

Vor ein paar Tagen war Disney so freundlich, mich daran zu erinnern, dass die USA am heutigen Datum den nationalen „I Forgot Day“ zelebrieren. Eine Meldung, die mich dazu inspirierte, eine Top 7-Liste der Bücher zu erstellen, an die ich mich nicht erinnern kann, obwohl ich sie gelesen habe. Es gab dabei allerdings ein Problem, das der Leser in seiner Weisheit vermutlich bereits erkannt hat: Es gestaltet sich schwierig, sich an etwas zu erinnern, woran man sich nicht erinnern kann….

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Juniansichten 2016

Juniansichten 2016

Leute, was soll das? Man kann doch jetzt nicht sagen, dass der Juni zu heiß zum Schreiben gewesen wäre, oder? Trotzdem hab ich den Eindruck, als sei die Szene artikeltechnisch im Sommerloch.* Ich meine, klar, es gab da so ein paar andere Themen, die uns in den letzten Wochen beschäftigt haben, aber wann hat so etwas sonst je größeren Effekt auf die Artikelfabrikation gezeigt? Alle ausgeflogen oder was? Ein Grund könnte aber auch sein, dass der Phantast dieser Tage eher…

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Realsatire

Realsatire

Twitter am Donnerstagnachmittag. Gerade wurden die ersten Meldungen durchgegeben, nachdem es in einem Kinocenter in Viernheim eine Schießerei gegeben haben soll. Zudem soll eine Geiselnahme laufen. Es ist von 25-50 Verletzten die Rede. Der Hashtag #Viernheim trendet im Rekordtempo. Ebenso schnell wissen viele User, dass der Angreifer vor seiner Tat „Allahu Akbar“ gerufen hat. (Später kommt die Vermutung auf, das solle von „Merkels Presse“ vertuscht werden .) Ein Nutzer erklärt in bemerkenswert schlechtem Deutsch, das Land bekomme nun, was es…

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Oh, diese Liminalität (Drama, Baby!)

Oh, diese Liminalität (Drama, Baby!)

Eine der Konstanten meines Studiums bestand darin, dass mir von verschiedenen Seiten meine baldige Arbeitslosigkeit prophezeit wurde.* 4,5 Jahre lang hat mir das meistens nur in sehr langen Nächten Kopfzerbrechen bereitet. Aber dann begegnete mir jener verhängnisvolle Kommentar in einem Campus-Ratgeber (sinngemäß wiedergegeben): „Als Geisteswissenschaftler sollte man als Werkstudent in einem Unternehmen arbeiten, wenn man den Sprung in die Arbeitswelt schaffen will […] Spätestens ab dem dritten Bachelor-Semester sollte man wissen, welches berufliche Ziel man anstrebt.“ Scheiße, was? Ich befand…

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